Sophia (37 Jahre) aus der Nähe von Oldenburg hat eine lange Kinderwunschreise hinter sich.
In dieser Folge spricht sie offen über ihre stille Geburt in der 25. Schwangerschaftswoche, den Verlust ihres Sohnes und die Monate danach. Nur vier Monate später folgt der nächste Schock: eine Eileiterschwangerschaft, bei der ihr Eileiter platzt. Sophia verliert viel Blut und muss notoperiert werden – ein Moment, der über Leben und Tod entscheidet.
Nach diesen Erfahrungen ist nichts mehr wie vorher. Der eigene Körper fühlt sich nicht mehr sicher an. Vertrauen geht verloren, Angst übernimmt. Es folgen zwei Jahre in der Kinderwunschklinik – ohne Erfolg.
Und dann passiert das Unerwartete: Sophia wird auf natürlichem Weg schwanger. Doch statt Freude steht zunächst die Angst im Vordergrund. Die Sorge vor einer erneuten Eileiterschwangerschaft, vor einem weiteren Verlust oder einer erneuten stillen Geburt begleitet sie durch die Schwangerschaft.
Selbst als ihre Tochter – ihr Regenbogenkind – geboren wird, ist nicht sofort alles gut. Sophia spricht ehrlich über Überforderung, Bindung, Ängste und die Zeit, die es braucht, um nach einer traumatischen Geburt und Verlust wieder anzukommen.
Heute engagiert sie sich als Trauerbegleiterin für Sterneneltern und unterstützt Familien nach Verlust – unter anderem in der Selbsthilfegruppe
👉 https://www.sternenelternachim.de/